Fast den ganzen Tag ist man davon Umgeben. Sei es im Radio, im Fernsehen, auf der Straße oder im Konzertsaal. Und beinahe immer gibt es jemanden der lautstark mitmacht. Beim Singen. Ob richtig oder falsch, mit oder ohne Zuhörer, die meisten von uns singen gerne. Unter der Dusche, im Auto oder die ganz mutigen in der Karaoke Bar. Was vielen von uns schon unterhaltsame Abende beschert hat, als Zuhörer oder auch als aktiver Sänger. 

 

Doch die wenigsten Menschen haben eine professionelle Gesangsausbildung. Man hat zwar in der Schule Musikunterricht, aber richtige Gesangstechniken erlernt man in den seltensten Fällen. Manche sind Talentiert und schaffen es mitunter in den Schulchor. Aber auch viele bekannte Sänger hatten zu Beginn Ihrer Karriere keine Gesangsausbildung. Das gibt uns wieder Hoffnung.
Es ist auch nicht jeder dazu geboren Arien zu schmettern, auch mit Rap und Sprachgesang oder dem Gröllen von Stimmungsliedern kann man zum Star werden. Mittels Computertechnik kann man heutzutage auch jede Stimme verändern und eine Stimme tief wie die eines Bariton in eine glockenhelle Stimme eines Sängerknaben verwandeln. Auch gab und gibt es in der Geschichte der Musik immer wieder Sänger oder Sängerinnen welche gar nicht selber gesungen haben. Weder im Studio noch auf der Bühne……aber das ist eine andere Geschichte.

 

Denn das ist ja nicht der Sinn der Sache, sondern eher wie man mit einigen Singing Lessons seine Stimme und seine Atemtechnik trainiert um zumindest den richtigen Ton zu treffen und um nicht schon nach ein paar Minuten nach Atem ringend ein Sauerstoffzelt aufsuchen zu müssen.

Für das trällern unter der Dusche oder für den gemütlichen und vor allem spaßigen Familienabend vor der Spielkonsole mag das sicher nicht von Nöten sein. Aber wer sich mit den Gedanken spielt seine Leidenschaft professionell Ausüben zu wollen, dem sei es nahe gelegt seine Stimme ein wenig zu trainieren. Man nehme nur die derzeit populären Casting – Shows. Jeder von uns amüsiert sich über manch schrecklich interpretiertes Gesangsstück. Und die armen Dinger werden dann auch noch mit Spott und Hohn von den Juroren überhäuft. Ganz zu schweigen davon das diese jämmerlichen Darbieten auch noch genussvoll und im Detail von der ganzen Fernsehnation wahrgenommen wird. Zwar kann man so für kurze Zeit, oder manche auf diversen Videoportalen auch für längere Zeit, eine traurige Berühmtheit erlangen, was aber nur bei einen Berufswunsch als Komödiant wirklich vorteilhaft ist.
Daher sollte jeder der sich auf solche Abenteuer einlässt, einmal in der Familie und im Freundeskreis um eine ehrliche Meinung über sein Gesangstalent bitten. Und wenn diese wenig schmeichelhaft ausfällt ein wenig üben um den richtigen Ton beim Singen zu treffen.

Auch sollte man Gesangsstücke auswählen welche der eigenen Stimmlage nahe kommen. Nicht jeder ist ein „Satchmo“ oder ein kleiner „Heintje“.

Auch Lieder in einer Sprache zu singen welcher man nicht mächtig ist, ist meistens ein Wagnis. Zwar mögen manche Sprachen melodiös klingen, wenn man jedoch textlich nicht ganz Sattelfest ist und zudem noch ein falsche Aussprache hat, kann dieser Versuch schnell ins lächerliche Absinken. Hilfreich, um zumindest den Takt halten zu können, ist es wenn man bereits ein Musikinstrument beherrscht, da das eigene Gehör bereits auf das erkennen von falschen Tönen trainiert wurde. Ein paar  Ratschläge für den Hausgebrauch finden sie auf den Unterseiten. Diese Übungen ersetzen zwar keinen Gesangsunterricht können Ihnen aber vielleicht beim nächsten Karaokeabend ein wenig hilfreich sein.

 

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